3. Vollständige Wärmebrückenfreiheit nach ISO 10211
Da Stahl Wärme schneller leitet als Ziegel oder Holz, erfordert der Stahlleichtbau höchste bauphysikalische Sorgfalt bei den Anschlussdetails. SerVilla wendet das Prinzip der lückenlosen Hüllendämmung an: Kein tragendes Stahlbauteil berührt die kalte Außenluft.
Konstruktive Detaillösungen an neuralgischen Punkten
- Außenwandstiele: Mindestens 100-160 mm lückenlose Fassadendämmung überdeckt die äußeren Stielgurte vollständig. Der flächenbezogene Wärmebrückenzuschlag sinkt auf ΔU <= 0,01 W/m²K.
- Fensterleibungen (Ψ <= 0,015 W/mK]: Fensterrahmen werden in der Dämmebene montiert (Vorwandmontage] und vom Fassadendämmsystem um mindestens 30 mm überdämmt.
- Sockelpunkt Bodenplatte (Ψ <= 0,020 W/mK]: Hochdruckfeste Perimeterdämmung (XPS] schließt lückenlos an die Wanddämmung an und entkoppelt das Fundament vom Erdreich.
- Freistehende Balkone (Ψ = 0,000 W/mK]: Kragträger durch die Gebäudehülle sind energetisch unzulässig. Balkone werden bei SerVilla als thermisch getrennte Vorstellbalkone mit eigener Stützenkonstruktion ausgeführt.
Nachweisführung nach DIN EN ISO 10211 & fRsi-Faktor
Sämtliche Knotenpunkte sind zweidimensional numerisch berechnet. Der Temperaturfaktor fRsi liegt bei mindestens 0,75 (deutlich über dem Schimmelgrenzwert von 0,70 nach DIN 4108-2]. Selbst bei arktischen -10°C Außentemperatur beträgt die innere Wandoberflächentemperatur an allen Ecken mindestens 18°C.